Heizen mit Pellets

Holzreste sind Energie künftiger Generationen. Selbst die vierbeinigen Waldarbeiter werden schon zum Sammeln angehalten.
Schutzkleidung mit Leuchtkörper gehören zur Arbeitskleidung.


Pellets entstehen aus Restholz der heimischen Land- und Forstwirtschaft
sowie der holzverarbeitenden Industrie. Denn ein Drittel ist Verschnitt, sind Säge- und Hobelspäne. Holzpellets haben ihren Ursprung in nachwachsenden Rohstoffen und leisten einen wesentlichen Beitrag zur ökologischen Nachhaltigkeit. Was verbrannt wird, wächst nach. So bleibt der natürliche Kreislauf erhalten. Die beim Verbrennen von Pellets entstehenden Stoffe kehren in die Umwelt zurück, im Fall von Kohlendioxid genauso viel, wie die entsprechende Holzmenge beim Wachstum aufnimmt. Pelletsfeuerung ist CO2-neutral.

Was sind Pellts?

Holzpellets sind zylindrische Presslinge aus trockenem, naturbelassenem Restholz (Säge- und Hobelspäne). Sie werden unter hohem Druck gepresst und haben höhere Heizkraft als die gleiche Menge Holz. Diese kleinen "Energie-Ampullen" brauchen nur geringes Lagervolumen. Eine Tonne Pellets braucht rund 1,5 m³ Lagerraum. Pelletsheizungen arbeiten technisch vollendet wie Öl und Gas. Holz als natürlich nachwachsender Brennstoff ist die ideale Lösung für die Zukunft, Pellets ist eine sichere und nachhaltige Wärmeversorgung. Angeregt durch Sonnenlicht produzieren Bäume lebensnotwendigen Sauerstoff. Bei der späteren Verbrennung ist der CO2-Ausstoß ebenso gering wie bei der natürlichen Verrottung im Wald.

Pellets sind im langjährigen Durchschnitt günstiger als vergleichbare Brennstoffe und - was noch viel wichtiger ist - die Preise sind weit geringeren Schwankungen unterworfen als zum Beispiel bei Öl oder Gas.
Damit haben Sie Ihre Energiekosten besser im Griff und müssen nicht
mit unliebsamen Überraschungen rechnen!

Pellets werden im Tankwagen angeliefert, nicht anders als Öl, und wenn man möchte, kommt der ganze Jahresbedarf auf einmal! Die Lagerung der Holzpellets erfolgt bei automatischen Zentralheizungen in Lager-räumen bzw. speziellen Vorratsbehältern. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus (Wohnfläche 160 m²) kann bei Altbauten z.B. ein evtl. bestehender Öllagerraum zum Pelletslager umfunktioniert werden.  Zudem besteht die Möglichkeit, die Pellets in Kunststoff-, Betonbehältern
oder in Silosäcken zu lagern. Wichtig ist eine trockene Lagerung des Brennstoffes, um die Verbrennungseigenschaften und Qualität nicht zu beeinträchtigen. Die Brennstoffzufuhr vom Pelletlager zum Brenner erfolgt bei modernen Pelletöfen automatisch z.B. über eine Schnecke oder über eine Saugleitung.

 
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