Barrierefreies Bad - Pflegekostenzuschüsse

Die Nutzung von Hilfsmitteln und die Anpassung der Wohnung an die persönlichen Fähigkeiten und Bedürfnisse fördern selbstbestimmtes Leben und ermöglichen den Verbleib in der eigenen Wohnung. Unter bestimmten Voraussetzungen werden die Kosten für den Erwerb und den Einbau dieser Badewannen von den Pflegekassen mit bis zu € 2.557 bezuschusst. Liegt eine Pflegestufe vor, bezuschussen die Kostenträger fast immer die Umbaumaßnahmen des Bades. Gerne helfen wir Ihnen bei dieser Abwicklung und beraten Sie diesbezüglich.
Sprechen Sie uns darauf an.

Wieso gibt es einen Zuschuss?
Die Pflegeversicherung wurde zum 01.01.1995 eingeführt. Das Pflege-versicherungsgesetz (PflegeVG) wurde als 11. Buch in das Sozialge-setzbuch (SGB XI) eingegliedert. Die Leistungen unterteilen sich im Wesentlichen in Leistungen zur häuslichen Pflege und Leistungen zur stationären Pflege. Die Leistungen für häusliche und stationäre Pflege müssen bei Ihrer Pflegekasse, die Ihrer Krankenkasse angegliedert ist, beantragt werden. Versichert in der Pflegeversicherung sind alle Mit-glieder einer gesetzlichen Krankenversicherung (z. B. Arbeiter, Ange-stellte, Auszubildende, Studenten, Rentner).

Für freiwillig versicherte Mitglieder einer Krankenkasse und für privat krankenversicherte Personen besteht ebenfalls Versicherungspflicht in der Pflegeversicherung. Gesetzliche Grundlage für den Zuschuss: Versorgung des Pflegebedürftigen mit Pflegehilfsmitteln und technischen Hilfen § 40 (4) SGB XI (27.12.2003 (BGBl. I S. 3022) "(4) . Die Pflegekassen können subsidiär finanzielle Zuschüsse für Maßnahmen zur Verbesserung des individuellen Wohnumfeldes des Pflegebedürftigen gewähren, beispielsweise für technische Hilfen im Haushalt, wenn dadurch im Einzelfall die häusliche Pflege ermöglicht oder erheblich erleichtert oder eine möglichst selbständige Lebensführung des Pflegebedürftigen wiederhergestellt wird. Die Höhe der Zuschüsse ist unter Berücksichtigung der Kosten der Maßnahme sowie eines angemessenen Eigenanteils in Abhängigkeit von dem Einkommen des Pflegebedürftigen zu bemessen.

Die Zuschüsse dürfen einen Betrag in Höhe von 2.557 € je Maßnahme nicht übersteigen. Den vollständigen Gesetzestext finden Sie auch beim Bundesministerium für Gesundheit. Im Bereich der häuslichen Pflege ist die Höhe der Leistung  nach dem Grad der festgestellten Pflegebedürftigkeit gestaffelt (Pflegestufen I bis III). Für erforderliche pflegebedingte Umbaumaßnahmen im häuslichen Bereich des Pflegebedürftigen (z. B.: Türvergrößerungen, Abbau von Türschwellen, Herstellung eines bodengleichen Zugangs zur Dusche oder Einbau eines Badesystems) zahlt die Pflegekasse also ggf. einen Zuschuss von bis zu 2.557 €.

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