Wassernutzung

Leere Stauseen, ausgetrocknete Flussbetten und verdorrte Felder. Sie werden denken: Das ist alles ganz weit weg. So etwas gibt es in Afrika, aber nicht bei uns. Aber die Wasserknappheit kann auch Deutschland treffen. Experten warnen  vor einer weltweiten Wasserkrise. Was in der Türkei, Spanien oder Italien zum Teil bereits bittere Realität ist, könnte auch manchen deutschen Regionen drohen.

Sollten die Prognosen zum Klimawandel Realität  werden, könnten  die Sommerniederschläge vor allem im heute schon trockenen Osten weiter abnehmen. Die Folgen: Landwirtschaft und Schifffahrt würden häufiger auf dem Trockenen sitzen. Aber auch am Privatverbraucher wird die Wasserknappheit nicht spurlos vorübergehen. Steigende Wasser- und Abwasserpreise sind nur eine Folge.

Im Vergleich mit anderen europäischen Ländern hat Deutschland eine recht gute Wasserbilanz. Beim privaten Wasserverbrauch gehört der Bundesbürger mit zu den sparsamsten: Aus Angst vor zu hohen Endabrechnungen und dem Einbau von sparsamen Dusch- und Toilettenarmaturen hat sich der Pro-Kopf-Verbrauch seit den 70er Jahren von über 160 auf jetzt nur noch 124 Liter pro Tag schrumpfen lassen.

Vor allem im Bereich des Gartens lässt sich viel Wasser einsparen. Regenwasser kann in Tanks aufgefangen und dann zur Bewässerung von Garten, Wiesen oder auch Sportanlagen genutzt werden.

So sparen Sie nicht nur bares Geld sondern helfen mit die natürlichen Ressourcen zu schützen.

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